Schiefer und deren Nutzen

Schieferbergwerke waren für die Bewohner im Hunsrück jahrhundertlang eine wichtige Einnahmequelle. Aufgrund des billigeren Kunstschiefers wurden in den 60-er Jahren die letzten Bergwerke stillgelegt. Bedingt durch die gestiegene Nachfrage in den 80-er und 90-er Jahre und der Angleichung des Asbesthaltigen teuer gewordenen Kunstschiefers wurde ein Untertagebergwerk im Hunsrück mittlerweile wieder in Betrieb genommen.

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Der Schiefer ist vor rund 330 Millionen Jahre durch Sedimentation in einem Stillwasserbecken entstanden. Die Hauptminerale von Dachschiefer bestehen aus Quarz, Feldspat und Glimmer. Sehr selten treten auf der Welt Schiefer in besonderen Farbtöne wie z.B. grün, rot, purpur oder rotbraun auf, was bei einer Fassadeneindeckung neue Möglichkeiten der Gestaltung ermöglicht.                                                      

Im Bauwesen wird Schiefer zur Abdeckung von Dächern, Wand und Giebeln zum Schutz vor Witterungseinflüssen verwendet. Besonders häufig ist Schiefer bei denkmalgeschützten- oder altertümlichen Fachwerkhäusern anzutreffen, was in der heutigen Gesellschaft zur kulturellen und landschaftlichen Erhaltung beiträgt.

Infolge extremer Witterungsbedingungen im Hunsrück und manch anderer Regionen, ist der Schiefer unter all den anderen Deckungsarten am besten geeignet. Ein Schieferdach im Vergleich zu einem kostengünstigeren Ziegeldach hat jedoch eine längere Lebensdauer.  Der Schiefer hat somit von allen Baumaterialien für Dächer die längste Haltbarkeit und hat aus heutiger Sicht eine sehr gute ökologische Verträglichkeit mit seiner Umwelt. 

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